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                    Die Kernstadt Steinheim hat ca. 8.500 Einwohner und liegt in Ostwestfalen

Rückblick auf  ausgewählte Veranstaltungen 2017


Sonntag, 03. Dezember 2017
Kolping-Gedenktag
Der Kolpinggedenktag begann am Samstagabend mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche, die von Pfarrer Ansgar Heckeroth zelebriert wurde.
Eine festlich gedeckte Frühstückstafel war am Sonntagmorgen von fleißigen Helferinnen und Helfern hergerichtet worden. 54 Kolpinger waren bei winterlichem Wetter ins Pfarrheim gekommen. Nach dem Frühstück konnte das Leitungsteam zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vornehmen.

Anlässlich des BZ Geburtstages und dem Motto „10 Jahre Begegnungen für jung und alt“ hatten Werner Günter und Helga Lohre erstmalig eine PowerPoint Präsentation zusammen gestellt. Im ersten Teil wurde die Idee und Entstehung des Projektes und die Bauphase in einer chronologischen Folge bis zur Einweihung mit vielen Bildern und Daten vorgestellt. Auch über größere Arbeiten und Instandhaltungen in den Folgejahren bis heute, gab es viele Informationen. So erfuhr das Gebäude z.B. im letzten Jahr einen kompletten neuen Außenanstrich.
Im zweiten Teil der Präsentation erhielten die Besucher Eindrücke über das Leben und die Aktivitäten am und im Begegnungszentrum. Es herrscht dort reges Leben. Im Jahresdurchschnitt wurde das BZ in all den Jahren durch Veranstaltungen und Treffen 232 mal genutzt und von 4.450 Personen pro Jahr besucht. Sortiert nach Gruppierungen und Themen bekamen die Anwesenden einen guten Überblick über Kinder- und Familienarbeit, Seniorennachmittage, Kolpingjugend, Feiern und Geselligkeit, weitere unterschiedliche Treffen, Jubiläen usw. 
Die Anwesenden waren  über die Darbietungen von Helga und Werner begeistert. Haben sie doch über das Projekt BZ vieles näher erfahren können.
 


Sonntag, 26. November 2017
Kreative für das ganze Jahr
Solch einen Erfolg der Aktion „Kreative für das ganze Jahr“ hatte Helga Lohre nicht erwartet, als sie im Herbst den Anstoß dazu gab. Nicht nur adventliche Artikel, sondern Sachen für alle Jahreszeiten und Anlässe sollten angeboten werden. 
In den folgenden Wochen hatten hauptsächlich Helga mit ihrer ganzen Familie, Maria Ulrich, Angelika Hagedorn, Gisela Günter und Michaela Söltl fleißig genäht, gehandarbeitet, floristisch gestaltet und mit Holz gewerkelt. Es entstanden hunderte schöne Teile wie Handtaschen, Decken, Schürzen, gestrickte Socken, Glückswächter, Fröbelsterne, Sterne, Tannen und Elche aus Holz, Türkränze, Windlichter u.v.m. 
Großen Zuspruch fanden auch die vielen Tüten Plätzchen, die nach „Omas Rezept“ gebacken worden waren. Es war auch erfreulich, dass viele Besucher länger im Pfarrheim verweilten, um sich bei „Mannis“ Gulaschsuppe, Kaffee, und leckeren Kuchen vom Büfett, bis in den frühen Abend gesellig zu unterhalten.

Geldübergabe an den Weltladen

Einige Tagen später konnten die Organisatoren Helga Lohre und Werner Günter den gesamten Reinerlös in Höhe von 1.500 € an den Weltladen Steinheim überreichen. Der wird das Geld weiterleiten an Klaus und Rosi Krekeler, mit denen der Weltladen eng zusammen arbeitet. Mit dieser Spende wird ein neu erstellter Kindergarten in Lalistu in Äthiopien unterstützt. Dieser benötigt dringend noch finanzielle Mittel für eine Kücheneinrichtung und Spielgeräte für die Außenanlagen.

 

Freitag, 27. Oktober 2017
Bayerischer Abend
Ein voller Erfolg war in diesem Oktober wieder der Bayerische Abend. Mit einem herzlichen „Grüß Gott“ begrüßte unser Bayer Manni die 53 Anwesenden im geschmückten Begegnungszentrum. Alle ließen sich die hervorragend gebratenen Fingerhaxen und Leberkäse schmecken. 
Dazu wurde Krautsalat, Kartoffelsalat, Käse-Wurstsalat und Feldsalat gereicht. Die frischgebackenen Brezeln und typische bayrische Beilagen rundeten das Ganze ab. Eine Überraschung gab es noch: Frisch ausgebackene Apfelringe mit Vanillesauce.
Ein schöner Abend mit Original Augustiner Hell, unterhaltsamen Gesprächen in geselliger Runde ging dann leider irgendwann zu Ende. Ein Dankeschön allen Helfern für einen tollen Abend!



Samstag, 07. Oktober 2017
Bastelnachmittag
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da.“ Unter diesem Motto haben am Samstag, den 07. Oktober 2017, 16 Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren in der Bastelwerkstatt im Begegnungszentrum wieder munter drauf los gebastelt. Im Laufe des Nachmittages entstanden so richtig kleine Kunstwerke aus Materialien, die der Herbst so mit sich bringt. Während es draußen ordentlich regnete und stürmte, wurde drinnen in der warmen Stube eifrig geklebt, gemalt und gefaltet. Zuerst entstand auf einer Pappunterlage eine Eichhörnchen-Kollage aus Eichelhütchen. Danach wurde laminiertes Herbstlaub ausgeschnitten und als Girlande aufgefädelt. Ein sehr schöner Fensterschmuck für Küche, Wohn- oder Kinderzimmer. Als nächstes falteten alle noch Geldbörsen aus alten Milchkartons. Zum Schluss wurden die zu Beginn von den Kindern gesammelten Blätter auf ein Glas geklebt und mit Bändern und Hagebutten verziert. Schnell noch ein Teelicht hinein und schon hatten sie sehr schöne Windlichter im herbstlichen Look kreiert. Am Ende des Tages konnten die Eltern dann die Ergebnisse bewundern.


10 Jahre Kolping-Begegnungszentrum

In diesem Jahr feierte unsere Kolpingsfamilie, mit einigen Veranstaltungen auf das Jahr verteilt, das zehnjährige Bestehen des Begegnungszentrums. Bereits im Mai wurde die Familienmesse in der Pfarrkirche unter dem Motto „Begegnung“ mitgestaltet. Am 27.10. folgt noch der Bayrische Abend.

Das Orgateam hatte keine Mühen gescheut, um ein vielfältiges, attraktives Wochenende am 08. und 09. Juli vorzubereiten. Zum Schutz vor Regen oder auch Sonne waren vier große Pavillons aufgebaut worden.

Am Samstagabend trafen sich ca. 150 Besucher zur Sommernachtsparty am BZ. DJ Benne von „Musik ohne Ende“ unterhielt von der „Spier Bühne“ aus die feiernde Schar mit Partymusik aus den 80er und 90er Jahren. Auf der eingerichteten Holztanzfläche war beim Schein der abendlichen Beleuchtung immer was los.

Sehr gut besucht war der Familientag am Sonntag. Bürgermeister Carsten Torke wies in seinem Grußwort auf den hohen Stellenwert der Einrichtung hin, die auch positiv für die Stadt ist. Es bietet vielfältige Angebote für Jugend, Familien und Senioren, die bestens und kreativ organisiert und koordiniert sind. Er dankte den Mitgliedern der Kolpingsfamilie für ihr Engagement und die ehrenamtliche Arbeit. Es ist ein Begegnungszentrum entstanden, das als Familienzentrum eine Lücke in der Gemeinde geschlossen hat.

Nach dem Frühschoppen gab es ein reichhaltiges abwechslungsreiches Programm für alle. Kolpingbruder Olaf Helms modellierte für die Kinder Luftballons. Unter dem Motto „Spiel und Spaß wie damals“ waren für die Kinder sechs Stationen aufgebaut, die mit einem Laufzettel angesteuert werden konnten. Sie konnten sich beim Torwandschiessen Sackhüpfen, Kartoffel-lauf, Luftballon werfen, Maus pass auf und Dosenwerfen austoben. Nach allen Durchgängen gab es schöne Belohnungen für die knapp 100 teilnehmenden Kinder.  
Die Schüler des Grundschulchores gaben auf der Bühne einige  schöne Gesangdarbietungen. Der befreundete Karateverein „Kempoka Ryu“ demonstrierte mit eindrucksvollen Darbietungen Übungen aus ihren verschiedenen Alters- und Trainings-stufen. Die Nachbarn der Freiwilligen Feuerwehr hatten die Drehleiter und ein Löschfahrzeug ausgestellt und konnten den Interessenten technische Fragen erläutern. Auch viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren anwesend. Der Steinheimer Weltladen war in einem Zelt mit seinen Angeboten aus dem fairen Handel vor Ort.

 Gleich zwei Ausstellungen gab es am Sonntag. Kolpingbruder Klaus Lohre hatte auf dem Freigelände einige Oldtimer Autos und Zweiräder ausgestellt, darunter einen Käfer aus dem Baujahr 1953 und einen Messerschmitt-Kabinenroller aus dem Jahre 1957. An zahlreichen Bildern und Informationen konnten sich die Besucher im Saal auf Schautafeln über die Entstehung und Bauentwicklung des BZ, aber auch über die Veranstaltungsaktivitäten und Nutzungen in den zehn Jahren informieren.

 Auch die Verpflegung passte. Zum Mittagessen gab es eine hervorragend zubereitete  Gulaschsuppe. Bratwürste vom Grill und Pommes fehlten natürlich auch nicht. An einem großzügigen Kuchenbuffet mit über 30 gespendeten Kuchen hatten die Besucher die Qual der Wahl, sich ihre Lieblingsstücke auszusuchen.

  

Samstag, 12. Juni 2017
Besichtigung der neuen Großküche
Knapp 100 Interessenten waren zur Großküche des Krankenhauses gekommen, um den Neubau zu besichtigen. Diese Veranstaltung unserer Kolpingsfamilie war die einzige Möglichkeit für die Bürger, das moderne Projekt näher kennen zu lernen. Zur Einführung gab der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge GmbH Reinhard Spieß einen Überblick über Meilensteine der Entwicklung, Daten, Fakten usw. Er betonte, dass der Neubau der Küche die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichere. 
Bisher gab es in der KHWE drei Küchen, deren Kapazität aber ausgeschöpft war und für die auch Modernisierungsbedarf bestand. Nach ausführlichen Beratungen wurde entschieden eine Großküche für alle zu bauen. Prüfungen ergaben, dass Steinheim der geeignetste Standort ist. Für den Entschluss waren, außer der guten Infrastruktur, noch sehr wichtige Punkte, damit die Qualität und Auswahl  der Speisen selbst gesteuert werden kann. Noch mehr als zuvor wird der Wert auf regionale Produkte gelegt, also Obst und Gemüse von heimischen Landwirten.
Das Grundstück beträgt 6.700 qm,  die Fläche im Gebäude 3.300 qm, auf 15% davon wird gekocht. Die Investitionen betragen insgesamt rund 10 Millionen Euro. Die freiwerdenden Flächen in allen Krankenhäusern werden für den medizinischen Ausbau genutzt. Es wurde die KWE Service GmbH gegründet, eine 100% Tochter der KHWE. Es gibt dort die Geschäftsbereiche Küche, Speisenlogistik und Unterhaltreinigung.  Es werden in Steinheim künftig ca. 200 Mitarbeiter arbeiten, davon 70 speziell in der Küche. Alle werden natürlich entsprechend geschult. Zurzeit werden ca. 3.000 Essen zubereitet, bis zu drei Mahlzeiten täglich. Beliefert werden vier Krankenhäuser, fünf Senioreneinrichtungen, fünf Schulen, 23 Kitas. Außerdem noch das  Essen auf Rädern. Durch die neue Küche werden Abläufe modernisiert, Kosten und Energie minimiert. Eine Steigerung bis 4.000 Mahlzeiten wird problemlos möglich sein.
Gesamtküchenleiter Henryk Rink erläuterte das neue Kochverfahren „Cook and Chill“ (Kochen und kühlen). Dabei werden die Speisen bis zu 85% gegart und dann innerhalb von 90 Minuten auf unter vier Grad herabgekühlt. So können die Speisen drei Tage ohne Qualitätsverlust gelagert, transportiert und verbraucht werden. Erst unmittelbar vor Ausgabe in den Häusern wird das Essen erhitzt und der Garprozess abgeschlossen. So bleiben mehr wichtige Vitamine und Nährstoffe erhalten.
Hochkarätig waren die Referenten, die anschließend die Besucher in kleineren Gruppen durch das Projekt führten. Neben Geschäftsführer Reinhard Spieß, standen Architekt  Rainer Krekeler, Technischer Leiter Johannes Brune, Küchenchef Henryk Ring und Herr Reker (Liegenschaften Steinheim) Rede und Antwort. Ein abschließender Imbiss, wobei viel über das erlebte diskutiert wurde, rundete die hervorragende Veranstaltung ab.



Mai bis Juni 2017
AnSichtsSache
An der Kunstausstellung AnSichtsSache der Jungen Kultur, die vom 28. Mai bis 02. Juli läuft, beteiligen sich auch „Kreative Köpfe“ unserer Kolpingsfamilie. Die Eröffnungsveranstaltung der Jungen Kultur fand erfolgreich am 28. Mai am Begegnungszentrum statt.
Unsere Künstlerinnen Maria Ulrich, Angelika Hagedorn, Gisela Günter und Helga Lohre verhäkelten 17.000 Meter Wolle, um Bäume, Fahrräder, Stühle und Laternen farbenfroh zu gestalten. 
Michaela und Angelika Söltl stellen mit Acrylmalerei den Mensch als Ansichtssache dar. Michaela Söltl und Werner Günter haben zwei Fotocollagen erstellt zu den Themen „aktives Kolping“ und Ansichtssachen „Wertstoff oder Müll“.

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 14. Mai 2017
Familiengottesdienst anlässlich des Josefschutzfest
„Geh mit uns auf unserm Weg“, so lautete ein Liedruf und auch das Motto in der Familienmesse am 14. Mai. Die Kolpingfamilie gestaltete diese Messe gemeinsam mit Pfarrer Heckeroth und einigen jüngeren Mitgliedern. 
Max und Carla Brockhagen, Ellen Richter, Anna und Thea Meyer, Pia Hannibal, Marla und Paula Strato, Matthies Vollmert, Annika Schmitz sowie Raphael und Sophia Schübeler bereicherten diese Messe und an dieser Stelle sei ihnen für ihren Einsatz noch einmal herzlich gedankt.Wir alle sind auf dem Weg mit IHM und zu IHM und wir sind dankbar, dass den Weg so viele mit uns gehen. Schön, dass wir in unserer Kolpingfamilie ein Begegnungszentrum haben. 



Samstag, 06. Mai 2017
Besichtigung des Flughafen Hannover
Geflogen sind wir nicht, haben aber am 06.05.2017 den Flughafen und die Flughafenfeuerwehr Hannover mit 47 Personen besichtigt. Bei gutem Wetter starteten wir gut gelaunt um 9.30 Uhr am Begegnungszentrum zu unserer Besichtigungstour. Unterwegs ließen wir uns auf einem Rastplatz frisch belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen zum Frühstück schmecken.
Gegen 13.00 Uhr wurden wir zur Führung erwartet. Der Flughafen Hannover-Langenhagen ist der größte Flughafen und das wichtigste internationale Drehkreuz des Landes Niedersachsen. Er nahm im Jahr 2015 bei den Passagierzahlen Platz 9 auf der Liste der Verkehrsflughäfen Deutschlands ein. Er hat 8.800 Mitarbeiter, davon 1.350 Festangestellte. Der Flughafencode lautet HAJ.
Der Flughafen hat eine Fläche vom 915 ha und besitzt drei Landebahnen. Die Nordbahn ist 3.200 m lang und 45 m breit, die Südbahn ist 2.340 m lang und 45 m breit. Die kurze Mittelbahn (780 m × 22,5 m) ist für Luftfahrzeuge bis 5,7 t Gesamtgewicht ausgelegt und nur für den Sichtflug zugelassen. Damit kann der Flughafen bei fast jedem Wetter angeflogen werden. Es sind ca. 220 Flugzeuge am Tag und ca. 30 Flugzeuge in der Nacht die hier starten und landen. Der Flughafen hat eine jährliche Kapazität von 10 Mio Passagieren, zurzeit werden ca. 5,4 Mio Passagieren abgefertigt. Es stehen 16.000 Parkplätze zur Verfügung. Nach 25.000 Flugstunden oder alle 8-10 Jahre geht ein Flugzeug zur Komplett-Inspektion.
Vorbei am 1999 erbauten 73 Meter hohen Tower, dem Hubschrauberlandeplatz und Polizei ging es zur Feuerwehr. Diese hatte im Jahr 2016 ca. 1.800 Einsätze, davon sind 700-800 Einsätze mit dem Rettungswagen.

24 Fahrzeuge umfasst der Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr, hinzu kommt zahlreiches Spezialgerät, das für den täglichen Einsatz benötigt wird. Ziel ist es, in 180 Sekunden am Einsatzort zu sein und in dieser Zeit 50% des Löschmittels verteilt zu haben - dieses gilt im gesamten Flughafenbereich. In der eigenen Prüfwerkstatt werden die 3.000 Feuerlöscher regelmäßig geprüft. Stolz präsentierte man uns das neuste Fahrzeug: eine Rettungstreppe (700.000 €), die in der Lage ist, jeden Flugzeugtyp und deren Höhe der Einstiegstür selbstständig zu ermitteln. Danach ging es mit dem Bus über das Rollfeld, und die Führung endete auf der Aussichtsplattform. Hier konnten wir noch einige Starts und Landungen bestaunen.
Eine sehr informative Besichtigung endete im Begegnungszentrum. Ein von „Körter“ geliefertes schmackhaftes Abendessen rundete den schönen Tag ab.


Samstag, 08. April 2017
Kleidersammlung
Dreizehn  Helfer waren am 08. April erfolgreich im Einsatz, um mit vier Fahrzeugen in der Kernstadt und in allen Ortschaften der Großgemeinde Gebrauchtkleidung einzusammeln. Ein großer LKW-Koffer wurde am Piepenbrink mit gesammelter Ware fast voll bepackt. Abschließend trafen sich die Helfer zu einer Stärkung  bei Bratwurst und Salat im BZ.
Ein herzlicher Dank sei hier nochmals an die Firmen Malerfachmarkt A. Gemmeke, Holzbau Goldmann, Krüger-Kleidung und Raumausstattung G. Lödige gerichtet, die unentgeltlich ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten, und an die Helfer, die ehrenamtlich mit ihrer Hilfe dazu beigetragen haben, dass diese Aktion wieder so gut gelungen ist.                  


Montag, 13. März 2017
Besichtigung der Firma Schwering & Hasse 
Hochinteressant war für die 22 Teilnehmer die Besichtigung der Firma Schwering & Hasse Elektrodraht in Lügde. Zunächst stellten die Referenten Dr. von Stietencron und Jörg Eikmann die Entwicklung und zahlreiche Daten des Unternehmens vor. Dieses zählt heute zu den bedeutendsten Herstellern von rundem und flachen Kupferlackdraht in Europa.
Mit 230 Mitarbeitern werden jährlich über 50.000 Tonnen Draht für die Wickelindustrie produziert. Die lackierten Kupfer- und auch Aluminiumdrähte finden Anwendung in den Bereichen Elektrotechnik, Energietechnik, Industrie, Consumer Goods, Lichttechnik, Medizintechnik und Automobile. Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 1858 durch Johannes Carl Hasse, Wilhelm André und Carl Schwering als Zigarrenhersteller gegründet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Firma in die Produktion von Kupferlackdraht ein. Ab 1949 bestanden beide Unternehmen, als rechtlich selbständige Firmen parallel.
Anfang der 1950er Jahre entwickelte Schwering & Hasse Elektrodraht synthetische Lacke hoher Flexibilität zur Isolation von Kupferdrähten. Ende 1989 erfolge dann der Verkauf der Zigarrensparte an den Schweizer Konzern Burger-Dannemann. Das Geschäft konzentrierte sich seitdem komplett auf die Herstellung von lackierten Wickeldrähten.
Nach der Einführung gingen die Kolpinger in zwei Gruppen mit den beiden Referenten durch den kompletten Betrieb und konnten sich vor Ort anschauungsvoll über den gesamten Arbeitsablauf informieren. Es wird ununterbrochen in drei Schichten, an mindestens 330 Tagen im Jahr, rund um die Uhr produziert.


Montag, 20. Februar 2017
Vortrag von Pater Wunram über Tod und Anteilnahme
45 Zuhörer haben sich am 20. Februar im Katholischen Pfarrheim eingefunden, um Pater Thomas Wunram zu lauschen. Aus seiner 17 jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Notfallseelsorger im Kreis Höxter konnte er viele hilfreiche Tipps zum richtigen Umgang mit Personen in Extremsituationen geben. Dass diese Tipps helfen können, konnte er an Hand zahlreicher Erlebnisse belegen. 
Pater  Thomas Wunram von den Missionaren vom kostbaren Blut aus Neuenheerse hat vor 17 Jahren als aktiver Feuerwehrmann und Pastor für den Kreisfeuerwehrverband ein System der Notfallseelsorge aufgebaut. Dort wird Betroffenen und Einsatzkräften in Extremsituationen Hilfe angeboten. Von der Einsatznachbesprechung mit Einsatzkräften, bis hin zur Überbringung der Todesnachricht an Angehörigen gibt es ein breites Aufgabenspektrum für die Notfallseelsorge, die von ehrenamtlichen Kräften geleistet wird. 
100 Minuten lang verfolgten die Zuhörer bei gespanntem Schweigen dem Vortrag von Pater Wunram.  Was kann man im Umgang mit Trauernden falsch machen? Wie verhalten sich Kinder bei Trauer? Was sollte man machen, um richtig Abschied nehmen zu können? Was sind die Aufgaben der Polizei? Alle diese Fragen wurden kompetent von Pater Wunram beantwortet, der es geschafft hat, dieses schwierige Thema mit viel Mitgefühl und Respekt abschließend zu besprechen.