Du betrachtest gerade Viertagesfahrt an die Mosel

Viertagesfahrt an die Mosel

Mit Spannung wurde unsere diesjährige Fahrt an die Mosel erwartet, denn das Orgateam Helga und Werner wollten uns mit dem Ablauf überraschen. Um 7.00 Uhr starteten Kolpinger und Gäste mit unserem bewährten Busfahrer Willi und waren gespannt wie die Tour abläuft. Nach ca. zwei Stunden Fahrt wurde am Parkplatz „Edermünde“ ein zünftiges Frühstück am Bus durchgeführt welches das Helferteam mit flinker Hand aufbaute.

Alle stärkten sich bei Kaffee und belegten Brötchen und die Fahrt konnte danach weitergehen. Keiner kannte bis hierher unseren ersten Zielpunkt bis Werner und Helga uns diesen nannten und unseren Tagesablauf vorstellten. Vorher gab es noch eine besondere Überraschung für jeden Teilnehmer, nämlich eine Notfalltasche mit nützlichem Inhalt wie etwas Süßes, etwas nützliches für die Körperpflege und etwas für die gute Stimmung.

Das erste Reiseziel war Limburg an der Lahn wo wir das mittelalterliche Flair der Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern und den Dom genossen. Nach einem längeren Aufenthalt ging unsere Fahrt über Koblenz an die Mosel ins Mosellandmuseum Ernst wo in vielfältiger Weise alte Technik, Weinverarbeitung, alte Traktoren und Maschinen und viele andere Dinge von früher präsentiert wurden. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken im Museum ging es nun weiter zu unserer Unterkunft in Beilstein ins Hotel „Burgfrieden“ wo die Zimmerverteilung vorgenommen wurde. Bei einem 4 Gänge Menü, welches keine Wünsche offen ließ, und guten Gesprächen über die Eindrücke des Tages neigte sich der erste Tag dem Ende zu. Nach dem Verteilen eines Infoblattes mit dem weiteren Programm freuten sich alle schon auf die kommenden Tage.

Der nächste Tag begann mit einem erstklassigem Frühstück das keine Wünsche offen ließ. Frisch gestärkt konnten wir bei einem kleinen Rundgang unseren Übernachtungsort kennen lernen, der auch als „Dornröschen der Mosel“ bekannt ist. Schöne Fachwerkhäuser mit mittelalterlichen Flair und hoch oben die Burg Metternich mit toller Aussicht auf die Mosel sind ihre Markenzeichen.Danach ging es mit dem Bus Richtung Rachting, wobei wir unterwegs die schönen Weinberge und einen Blick auf die Hochmoselbrücke genießen konnten. In Rachting angekommen wurden wir von einem Moselfahrgastschiff empfangen das uns bis Bernkastel-Kues schipperte. Während der Fahrt konnten wir eine Schleusung erleben und genossen die einzigartigen Weinberge. In Bernkastel-Kues erwartete uns eine wunderschöne Altstadt mit ihren schiefen Fachwerkhäusern.

Nach einer Stadterkundung ging es mit unserem Bus weiter zum Kolpingwinzer Harald Feilen in Neumagen-Dhron. Harald erwartete uns schon an seinem Weinberg und war nach einer Begrüßung für alle Fragen fachmännisch offen. Wir wanderten durch die Weinberge in Richtung seiner Winzerei, wo wir von der ganzen Familie zu einer großen Weinprobe mit Grillbuffet erwartet wurden. Aus vielfältigen Weinen konnten wir alles probieren und am Buffet stärken. Mit viel Gesang und guter Laune auf dem Rückweg ging ein schöner Tag zu Ende und man freute sich schon auf den nächsten Tag.

Bei wieder einem hervorragenden Frühstück fuhren wir Richtung Saarburg an der Saar, welches der längste Zufluss der Mosel ist. Hier bewunderten wir die schöne Innenstadt und den imposanten Wasserfall des Flüsschen Leuk der hier 20 m tief fällt. Als nächstes ging es zur Saarschleife wo wir von einem Aussichtspunkt einen wundervollen Überblick hatten. Wer wollte, konnte noch einen Baumwipfelpfad begehen, wo der Ausblick noch spektakulärer war. Nach der Rückkehr in unser Hotel erwartete uns ein ausgewähltes Menü mit 4 Gängen. Bei regen Gedankenaustausch über die Eindrücke des Tages ging auch dieser Tag dem Ende entgegen.

Heute beginnt unser letzter Tag und nach dem Auschecken fuhren wir nach Bad Neuenahr. Alle waren bei der Ankunft überrascht, das die Schäden vom Hochwasser im Juli 2021 noch überall zu sehen waren. Wie die privaten Häuser mussten auch die Kirchen komplett renoviert werden. Bei einem Rundgang wurden viele Schäden besonders sichtbar und mit diesen erschreckenden Einblicken ging unsere Bustour Richtung Wuppertal weiter, wo wir eine Schwebebahnfahrt unternahmen, welche allen begeisterte.  Hier noch vielen Dank an die Tochter und Familie vonunserem Werner. Für uns war die Fahrt ein tolles Erlebnis.

Zum Abschluss unserer Moselfahrt ging es nach Hemer in ein Traditionscafe, wo wir bei Kaffee und Kuchen rege Gespräche führten. Nach dem Kaffeetrinken ging es auf die Heimreise wo wir um 19.00 Uhr beim BZ eintrafen.

Es war eine schöne, informative und vielfältige Fahrt die allen gefallen hat. Vielen Dank an das Orgateam Helga und Werner für ihre tolle Ausarbeitung und unserem Busfahrer Willi für die gute und sichere Fahrt.

Text: Wilhelm Sondermann

Schreibe einen Kommentar